Einfach nur Geil!

406 Holländische Zwerghühner auf der Deutschen Junggeflügelschau Hannover mit angeschlossener Deutschen Zwerghuhnschau! Mit diesem Meldeergebnis haben die Holländischen Zwerghühner ihre Beliebtheit auf der Bühne der Zwerghuhnzucht klar unterstrichen. TOP 1 unter den Urzwergen! Wer hätte das vor vielen Jahren gedacht. Ein großes Plus ist der Zuwachs der vielen neuen jungen Züchter, die sich dieser Rasse verschrieben haben. Zusammen mit den „Routiniers“ entwickelt sich eine Dynamic für diese Rasse. Klein, Keck und vital präsentieren sich die kleinen Gnome aus unserem Nachbarland Holland, dem Betrachter. Ich sage nur: Einmal „Holländer“ immer „Holländer“!

25,53 goldhalsig. Bei den Hähnen gaben der mit V VZVB von A. Stephan und der HV E Hahn von Harlos die Ansprüche an den Typ, Form, Stand, Haltung und Farbe vor. Einige vielversprechende Hähne folgten mit Wünschen bezgl. Übergang, Fertigkeit des Schwanz- und Halsgefieder. Die Größe, folglich die Kleinheit der Tiere war sehr gut vorhanden. Bei der Durchsicht hat man auch gemerkt, dass sich die Züchter mit der Geschlossenheit der Brust auseinandersetzten. Gelegentlich wurde die geschlossene Brust in der Kritikabfassung herausgestellt. Hähne die im Rücken zu lang und gerade waren konnten nicht mehr in den SG Bereich aufgenommen werden. Das gleiche gilt für die Hähne, die stark nach hinten abfallen. Unter den Hennen befanden sich einige mit einem bestechenden Typ, wo die Profilansicht in hohem Maße stimmte. Eine kurze hohlrunde Rückenlinie, wo der tiefste Punkt mittig liegt war zu erkennen. Ohne Makel die V BB Henne und HV E von Tegeler sowie HV E Henne von Sauer. Gefolgt von einer ganzen Reihe von Hennen die in den Formansprüchen, der Mantelfarbe und Rieselung sehr gefallen konnten. Langer abfallender Rücken, zu grobe Rieselung und zu schmaler Schwanzabschluss sorgten für Abstufungen in den Mangelbereich.  

23,39 orangehalsige. Bei der Durchsicht der Hähne war sofort zu erkennen, hier liegt Form und Typ in der Luft. Unterschiede in den Bewertungen resultierten aufgrund der unterschiedlichen Farbausstrahlung. Hier und da war der Kehllappen schuld an einer Zurücksetzung in der Bewertungsnote. Die Quantität war so groß, dass Tiere die zu lang und abfallend oder auch zu groß sind, zurückgesetzt werden können. Farblich sollte die Kollektion einheitlicher werden wobei der schmale Grat nach zu hell und zu dunkel beachtet werden muss. Natürlich kommt es bei solche einer großen Kollektion auch zu Unterschieden in der Fertigkeit des Schwanzgefieders. Dazu noch der relativ frühe Schautermin. Die Einstufungen auf den Bewertungskarten spiegelten diesen Gesichtspunkt gut wieder. Jürgen Grimmsch konnte mit einem sehr überzeugenden Hahn HV erringen. In der Hennenkollektion sah es naturgemäß besser aus mit der Gefiederfertigkeit. Nur wenige die bezüglich des Hals- und Schwanzgefieder Minuspunkte zeigten. Überwiegend wurde der breit fächernde Schwanzabschluss gezeigt. Zu schmal verlaufende Schwanzpartien hatten bei der Konkurrenz keine Chance. Volle gut gewölbte Brustpartien waren zu sehen. Hier und da hätte der Körper etwas kürzer und gedrungener sein können. Auf eine im Profil waagerechte Körperhaltung muss zum Teil noch besser geachtet werden. Fortschritte sind in Bezug der Mantelfarbe darzulegen. Etwas grob wirkende Rieselzeichnung führt schon mal in den Kritikbereich. Bänderartige Zeichnung hat bei unseren orangehalsigen nichts verloren und muss mit klarer Negativkritik abgestuft werden. Unser Youngster Kai Bielefeld errang bei den Hennen V VZV Band und HV und Wolfgang Schuppe HV. Diese Tiere gaben das Qualitätslevel vor, dass es zu toppen galt.

3,8 silberhalsige mit gewohnt guten Körperformen. Zum Teil durfte die Brustpartie geschlossener sein. Farblich gab es bei den Hähnen kaum Kritikansätze. Edler zum Teil die Kämme und ausgewogener der Schwanzaufbau. Andreas Stephan errang HV auf einen figürlich sehr überzeugenden Hahn, der eine optimale Oberlinie demonstrierte. Der Tiefste Punkt über den Läufen mit einem leichten Anstieg im Übergang, in den Schwanzaufbau verlaufend. Die Hennen durchweg mit sehr gutem gedrungenem Körper. Die Schwanzhaltung hier und da etwas höher und die Rieselung noch etwas gleichmäßiger waren Ansatzpunkte für die Kritikgestaltung. HV auf eine Henne von A. Stephan.

7,17 blaugoldhalsige. Die Hähne durchweg mit positiven Formaspekten. Die Haltung vom Profil her waagerechter und die Übergänge fließender waren Wünsche. Farblich noch mehr Ausgeglichenheit in der Intensivität des Blau. Bei den Hennen doch einige, die etwas lang im Rücken wirkten. Die größte Schwierigkeit ist eine goldbraune Grundfarbe mit der blauen Rieselung zu erreichen. Das Mantelgefieder darf nicht zu blau werden. Denn wenn es zu Blau ist, hat man eine blockige Zeichnung im Mantelgefieder. Wir wollen doch bei den goldhalsigen auch keine fast schwarze Mantelfarbe! Besser gefächerte Schwanzabschlüsse und eine gute Sattelbreitensubstanz sollte angestrebt werden. Figürlich absolut herausragend die V BB Henne von Hein Frahm.

4,10 blausilberhalsige. Gute Formen bei den Hähnen, die in den Übergängen fließender sein konnten. Die Blaufärbung war positiv und auch das Silber ist recht gut verankert. Eine hohe Qualität strahlten die Hennen bezüglich der Figuren aus. Sehr gut die waagerechten Körperhaltung vom Profil her mit der hochgetragenen gewölbten Brust. Wie bei blaugold muss auch hier beachtet werden, dass das Mantelgefieder nicht zu bläulich wird. Leichter Rost war hier und da auf den Flügeln sichtbar, der weiter zu verdrängen ist. Zuchtfreund Marcel Kreh zeigte mit V und HV zwei Hennen, die den Typ sehr rassig demonstrierten.

21,34 rotgesattelte war ein klasse Meldeergebnis. Bei den Hähnen einige mit sehr guten Figuren. Zum Teil etwas voller und gewölbter die Brustpartie und der Rücken kürzer und hohlrunder waren Anmerkungen. Hier und da hätte die Brustfarbe reiner sein können. Offener und eckiger Übergang führte zu unteren Noten. Das Farbbild war im Großen und Ganzen ok. Nur wenige die in der Brust zu unsauber waren. Flügeldreiecke waren gut sichtbar. Auf eine exaktere Bindenführung muss hingewirkt werden. Führend bei den Hähnen Kai Bielefeld mit HV. Bei der Durchsicht der Hennen konnte man schnell feststellen, dass die Oberlinie kürzer und hohlrunder werden muss. Auch die im Profil waagerechte Körperhaltung ist besser zu beachten. Farblich gab es Fortschritte zu verzeichnen. Saubere Mantelfarben mit satten Halsfarben waren gut zu erkennen. Eine leichte gebündelte Flügelrose ist kein Fehler. Aufpassen muss man allerdings wenn sich der bräunliche Farbstoff bis in die Schwingen verteilt. Der breit gefächerte Schwanzabschluss war nicht allen gegeben. Sven Kaiser zeigte mit V das Spitzentier gefolgt von zwei HV Hennen der Züchter Kai Bielefeld und Bianca Michel.

8,9 goldweizenfarbige. Die Hähne zum Teil etwas tiefer im Stand und voller in der Besichelung. Die Goldfarbe war sehr gut und auch die Halsbehänge größtenteils frei von schwarzen Schaftstrichen. Das braune Flügeldreieck was früher einmal Probleme bereitete wird immer klarer. Die ZG Kurek zeugte mit HV einen feinen Rassevertreter für diesen Farbenschlag. Bei den Hennen sollte die Gesichtsblüte etwas besser sein. Die Kammzackungen müssen gleichmäßiger und edler werden. Ebenfalls mehr Beachtung sollte die Schnabellänge finden, die m.E. teilweise etwas lang war. Ein Fortschritt ist bezüglich der Schwanzfächerungen erzielt worden. Im Rücken zu lange Tiere und im Schwanz zu schmale Tiere wurden zurückgestuft. Die Mantelfarbe soll frei von schwärzlichen Einlagerungen sein. Die Brustfarbe ist eine Nuance heller als die Mantel- und Flügeldeckenfarbe. Das zimtfarbene Flügeldreieck bei der Henne ist gut erkennbar und sollte sich klar von der Flügeldeckenfarbe absetzen. Mit V BB zeigte Zfr. F. Rumpler eine sehr edle Henne für diesen Farbenschlag.

3,5 Lachsfarbig. Alle drei Hähne zeigten sich zu silbrig in den Halsbehängen. Dazu kam ein etwas hoher Stand und fehlende Körpergedrungenheit. Die Hennen zeigten nur vereinzelte Federn mit lachsfarbiger Grundfarbe und heller Säumung im Mantelgefieder und auf den Decken. Die schmalen Schwanzpartien und langen Rückenführungen zeigten, dass in diesem Farbenschlag noch einiges getan werden muss.

25,34 schwarze. Die Figuren sind bei den Schwarzen sehr gut verankert. Probleme bereiten zum Teil die Rückenführungen, die abfallend sind und auch keine Hohlrundung aufweisen. Offene und eckige Übergänge füllten die Kritikspalten. Auf bessere Kehllappenansätze ist hinzuwirken. Im Lack war der eine oder andere Hahn schon etwas violett. Bezüglich der Schwanzabschlüsse konnten noch nicht alle Hähne überzeugen. Peter Knupfer zeigte mit HV den besten Rassevertreter. Bei den Hennen viele mit sehr gutem Rassetyp und sehr ansehnlichen Oberlinien. Hier und da sollte die Brust geschlossener sein. Auf gut gefächerte breite Abschlüsse sollte noch besser geachtet werden. Bis auf wenige, die in der Farbe etwas stumpf wirkten war die Gefiederfarbe satt und lackreich. Im Rücken zu lange Tiere und auch die, die schon etwas zu kräftig waren hatten keine Chance auf Bewertungen im sg Bereich. Herausgestellte Hennen zeigten Peter Kupfer mit V BB sowie J. Daniels und Dieter Stallmann mit HV.

4,12 blau. Die Hähne mit guten Unter- und Oberlinien. Die Schwanzpartien ausgereifter und die Übergänge fließender. Zu Teil sollte der Halsbehang sauberer sein. Die Brustfarbe soll ein Blau ohne Saum aufweisen. Bei den Hennen zeigte sich leider einige etwas lang im Rücken und auch die nötige Schwanzbreite lies Wünsche offen. Recht Unterschiedlich die Größe zwischen den Tieren. Jens Pastrick zeigte mit HV VZVB eine sehr feine Vertreterin für diesen Farbenschlag.  

1,4 gesperberte zeigten sich mit prima Rassetyp und schönen gedrungenen Körpern. Zum Teil die Sperberung etwas exakter und gefächerter der Schwanzabschluss. Harry Grimmschitz errang auf eine sehr edle Henne HV.

7,9 kennfarbig. Die Hähne vom Ansatz her mit sehr guten Typ gut gerundeten, gewölbten Brustpartien. Nicht alle zeigten eine optimale Rückenführung. Die Größe der Tiere war recht unterschiedlich. Wir möchten ein kleines Zwerghuhn. Die Grundaussage, dass die Holländischen Zwerghühner mit zu den kleinsten Zwerghühnern gehören sollte stets im Fokus sein. Eine zu helle Halsgefiederfarbe brachte Abstufungen. Auf eine bessere Flügelzeichnung in den äußeren Schwingen (Dreifarbig) sollte geachtet werden. Ein Teil der Hennen wirkte etwas lang im Rücken wenn dazu noch eine abfallende Rückenlinie kommt passt es überhaupt nicht mehr. Die Rieselung mit der angedeuteten Sperberung im Mantelgefieder muss wieder besser werden. Stallmann zeigte mit HV eine Henne mit feiner Körperform und ein ansehnliches Farbbild an dem man sich zukunftsorientierend richten kann.

3,8 schwarz weiß gescheckt. Die drei Hähne mit sehr guter Größe und prima Typ. Die Übergänge fließender, die Schwanzbesichelung voller und Zeichnungsverteilung schärfer und gleichmäßiger waren Ansatzpunkte für die Kritikgestaltung. Mit sehr feinen Oberlinien und Körperhaltungen warteten die Hennen auf. Auch die Waagerechte im Profil war gegeben. Noch etwas gefächerter der Schwanzabschluss und exaktere Zeichnungskomponenten waren Abstufungspunkte. Gustav Brinkmann konnte V BB und HV auf je eine Henne erringen.

1,1 AOC splash. Dieses Paar, wahrscheinlich gefallen aus der Blauzucht zeigte sich vom Typ her recht ansehnlich. Der Hahn und die Henne voller im Schwanzbereich. Zur Farbe kann man nicht viel sagen, da es sich um eine Aufspaltung handelt, die sogenannte reinerbige Variante von blau. Für splash, sollte die Spritzerzeichnung m.E. mehr Gleichmäßigkeit zeigen.

Obmann Holländische Zwerghühner

Ulrich Flor

   

 

 

 

 

 

Holländische Zwerghühner auf der Sonderschau in Alsfeld!

Mit 197 Tieren (176 Senioren und 21 Jugend) zeichnete die Sonderschau anlässlich der Landesverbandsschau Hessen Nassau ein super Meldeergebnis für die Holländischen Zwerghühner. Es ist absolut richtig gewesen vor vielen Jahren den Entschluss zu fassen, in dieser Hochburg der Holländischen Zwerghühner mit einer regelmäßigen Sonderschau die Aufmerksamkeit zu fördern. Das was vor Jahren gesät wurde, wird nun geerntet!

5,10 goldhalsig. Die Hähne durchweg mit ordentlichen Figuren. Die Größe zwischen den Hähnen hätte gleichmäßiger sein können. Das Farbspiel war durchweg in Ordnung und nur kleine Kritikansätze bezüglich der Goldfarbe. Klarer zum Teil die Bindenführung und fertiger die Schwanzbesichelung sowie fließender die Übergänge wurde in der Kritik formuliert. Seipp zeigte mit HV einen sehr edlen Hahn, der auch von der Größe den richtigen „Holländer“ präsentierte. Bei den Hennen zeigten sich einige zu lang im Rücken und auch eine grobe Rieselung im Mantelgefieder führte zur Abstufung. Vorbildlich die V HB Henne von Schuppe.

22,37 orangehalsige demonstrierten ein starkes Bild für diesen Farbenschlag, der immer besser in Schwung kommt. Die gute Veranlagung bezüglich des Typs war bei den Hähnen sehr gut erkennbar. Nicht alle zeigten die im Profil waagerechte Haltung. Lange abfallende Rücken, offene Übergänge und dürftige Schwanzpartien sorgten für Abstufungen. Ein Teil figürlich sehr feiner Hähne hatte mit losen und offenen Halsgefieder zu kämpfen. Bezüglich der orangefarbigen Halsbehänge war eine starke Mitte anzutreffen, so dass nur wenige ins zu helle oder zu dunkel abfielen. Noch besser sollte die kaminrot geforderte Rückenfarbe in Erscheinung treten. Herausragend ein Hahn mit HV von Sebastian Buchheimer. Ein großes Plus war überwiegend die gut gefächerten und breiten Schwanzabschlüsse der Hennen, nur wenige die in diesem Punkt kritisiert werden mussten. Die Rieselung dürfte hier und da etwas gleichmäßiger sein und bänderartige Zeichnung im Mantelgefieder muss unbedingt verdrängt werden. Der Großteil der Hennen zeigte den kurzen gedrungenen Körper mit der hoch getragenen vollen und gewölbten Brustpartie. Teilweise sollte die Brust geschlossener sein. Etwas straffer hätte die eine oder andere Henne sich zeigen können. Das heißt: beim Ansprechen während der Bewertung eine höhere Schwanzhaltung. die Brust höher und den Hals leicht nach hinten zeigend, damit eine optimale Profilabsicht entsteht. Die Hals und Grundfarbe waren als positiver Aspekt zu sehen. Bei den Hennen zeigte die ZG Wolfgang und Sebastian Schuppe mit dreimal HV eine herausragende Leistung. An der Spitze in der Hennenkollektion stand eine Henne von Monika Schneider mit V.

5,8 silberhalsige. Die Formlage konnte bei fast allen positiv herausgestellt werden sowie im Farbbild. Probleme bereiteten zum Teil loses Halsgefieder und dürftige Schwanzaufbauten. Auf edlere und reinere Ohrscheiben ist zu achten. Langer abfallender Rücken führte einmal zur Abstufung. Zwei Hennen mit schmaler Sattelpartie und dazu mit Unfertigkeit im Schwanzgefieder, sowie eine aufgrund zu grober Rieselung im Mangelbereich. Die übrigen mit ansehnlicher Körperform, richtiger Größe sowie guter Grundfarbe. Zum Teil noch etwas mehr Rückenschwung in der Hohlrundung und verdrängter im Federrand waren Wünsche. Sehr edel in den Figurenaspekten die HV Henne von Joachim Hoffmann.

2,4 blaugoldhalsig. Beide Hähne mit sehr guter Form und Farbausstrahlung. Gerald Baumgartl zeigte mit HV einen sehr edlen Vertreter dieser Rasse. Bei den Hennen zeigten sich Minuspunkte durch fehlende Rückenkürze und Hohlrundung dazu noch knappe Schwanzpartien. Im Frontbereich konnten die Tiere gefallen. Noch etwas mehr goldbraune Grundfarbe hätte das Mantelgefieder aufweisen können.

3,5 blausilberhalsig. Alle drei Hähne mit prima Größe und Formmerkmalen. Fließender die Übergänge und ausgereifter die Schwanzpartien. Die Grundfarbe stimmte und auch das Silber war gut vorhanden. Einen sehr guten Eindruck hinterließen die Hennen wo nur eine mit etwas langem Rücken und schmalen Schwanzaufbau aus der Reihe fiel. Marcel Kreh zeigte mit HV eine herausragende Henne.

14,17 rotgesattelt. Bei den Hähnen augenfällig das gute Farbspiel. Kleine Wünsche bezüglich des Flügeldreiecks, das satt sein soll sowie etwas reineres Brustgefieder. Etwas niedriger zum Teil der Stand der Hähne und noch kürzere Rückenführungen sind anzustreben. Der eine oder andere Ausreißer bezüglich eines besseren Kehllappenansatz war auszumachen. Nicht alle hatten einen vollen in der Sichel schön gebogenen Schwanzaufbau. Jost Bier konnte zweimal HV erringen. Die Hennen zeigte eine gute Mantelarbe. Es muss nur darauf geachtet werden, dass sich die gestattete bräunliche Flügelrose nicht in die Schwingenpartie verteilt. Auf gesenkte Flügelhaltung ist zu achten sowie auf kürzere und hohlrundere Rückenführungen. Schmale Schwanzpartien brachten Minuspunkte ein. Bianca Michel mit HV und Jost Bier mit V zeigten die beiden besten Hennen in dieser Kollektion.

4,9 goldweizenfarbig. Figur, Farbe und Körperhaltung stimmte bei den Hähnen. Der Kamm zum Teil etwas edler. Auf etwas niedrigeren Stand sollte geachtet werden. Bei den Hennen fielen die Tiere mit schmalen Schwanz und zu langem geraden Rücken zurück. Farblich konnte die Kollektion gefallen. Zu achten ist, dass die Brustfarbe eine Nuance heller ist als die Mantel- und Flügelschildfarbe. Eine lebhaftere Gesichtsfarbe würde den Hennen gut tun. Franz Rumpler errang zweimal HV auf sehr typvolle Hennen.

3.6 lachsfarbig. Die drei Hähne konnten bzgl. der Formansprüche gefallen. Das Silber in den Halbehängen sollte verdrängter sein und sich mehr den cremigen Sattelbehängen anpassen. Auf eine gut dreifarbig marmorierte Rückenfarbe ist zu achten. Den Hennen fehlte es an Rückenkürze und Hohlrundung im Rücken. Die Schwanzpartien hätten breiter sein können. Das Mantelgefieder und die Flügelschildfarbe müssen intensiver in der Lachsfarbe und Saumzeichnung sein.

1,2 gelb-schwarzcolumbia mit sehr guten Formen und gelber Grundfarbe. Eine Henne mit sehr guter Oberlinie, breiten gefächerten Schwanz und gutem Schwanzdeckfedersaum mit HV von Sebastian Buchheimer.

6,4 schwarz. Die Hähne in den Formanforderungen sehr gut. Die Haltung hätte zum Teil besser sein können und auch der Schwanzaufbau und der Sattel zum Teil voller. Auf korrekten Kehllappensatz ist intensiver zu achten. Die Farbe durchgehend sehr gut. Hier und da ein Wunsch nach intensiveren Grünlack. Überzeugend der Hahn mit HV von der ZG Leitner. Die Hennen zeigten richtige Größe und auch gute Oberlinien. Zum Teil die Schwanzabschlüsse breiter in der Fächerung und präziser im Grünlack.

4,6 kennfarbig. Etwas zarter im Körper bei sehr gutem Farbbild die Hähne. Auf eine dreifarbig (gräulich, bräunlich, weißlich) gut getrennte Schwingenfarbe muss intensiver geachtet werden. Die Kopfpunkte der Hähne sehr gut. Die Hennen durchweg mit korrekter Grundfarbe. Der Frontbereich mit der breiten gewölbten Brust stimmte. Noch etwas kürzer der Körper und mehr Rückeneleganz (Hohlrundung) waren Wünsche. Bernd Schmidt errang HV auf eine sehr feine Henne, mit kleinem Wunsch in der Sperberung des Mantelgefieders.

Obmann Holländische Zwerghühner

Ulrich Flor